90TJU – Diplomjäger vorgestellt – DL1BWU

Funkamateure schlagen Brücken der Freundschaft über Ländergrenzen

Ich bin Wulf, DL1BWU, und lebe seit 1974 in Biesenthal, einer Stadt mit 6000 Einwohnern, die etwa 30 Minuten von der deutschen Hauptstadt Berlin oder 35 km nordöstlich entfernt liegt. Mein Amateurfunk-Abenteuer startete ich 1966 als HAM-SWL-Station in der Kinderwagenstadt Zeitz. Seit ich ungefähr 13 Jahre alt war, begann ich mich für Funkkommunikation zu interessieren. Viele Jahre habe ich die SWL-Call’s DM-EA-4421/H und DM-4421/E verwendet. Meine Lizenz und mein Rufzeichen Y49WE bekam ich 1983 und 1987 durfte ich nach mehreren bestandenen Lehrgängen (Ausbilder Funk, Ausbilder Amateurfunk) endlich das private Call Y23DE nutzen. Mit diesem Rufzeichen war ich dann bis zum 1. Januar 1991 mit einem Eigenbau – TRCV (Jena 85) und danach mit einem Geschenk (Drake Line) von meinem langjährigen Funkfreund DL2SL (sk) QRV.

 

Ich habe sehr viel Freude am Amateurfunk und wollte unbedingt alle DXCC’s in SSB arbeiten. Nur leider vernachlässigte ich damit CW und fing erst mit Eintritt ins Rentenalter wieder mit dieser Betriebsart an. Jetzt macht mir diese Art zu funken sehr viel Spaß und ich habe innerhalb kürzester Zeit 243 Länder gearbeitet. Mein Länderstand gesamt sind 308 gearbeitete und 305 bestätigte DXCC.

Jahrelang war ich als Funkmehrwettkämpfer und als Kampfrichter wie auch Amateurfunkausbilder tätig. Seit 1996 bin ich als QSL – Manager des OV‘s Y14, Ortsverband Bernau/b.Berlin tätig. Ich bin aus Leidenschaft Diplomjäger und deshalb Mitglied der DIG (5151). Eines meiner seltensten Diplome, war das aller erste in meiner Laufbahn – das HADM von 1967.
Den freundschaftlichen Umgang mit Gleichgesinnten – allen politischen Widrigkeiten zum Trotz, werde ich respektvoll und friedlich frei nach dem Slogan „Funkamateure schlagen Brücken der Freundschaft über Ländergrenzen“ weiter vorleben.
73, Wulf – DL1BWU / 21. März 2022
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